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Warum Heizkosten oft zu hoch sind und warum eine Energieberatung sinnvoll ist

  • Autorenbild: Ben Fischer
    Ben Fischer
  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Wärmebild

Hohe Heizkosten sind für viele Hausbesitzer ein Dauerthema. Besonders in älteren Gebäuden steigen die Energiekosten stetig, ohne dass sich der Wohnkomfort verbessert. Die Ursachen liegen meist in baulichen Schwachstellen, veralteter Technik oder ineffizientem Heizverhalten. Doch mit einer gezielten Energieberatung lässt sich genau feststellen, wo die Probleme liegen – und wie sie sich wirtschaftlich lösen lassen.


Ursachen für hohe Heizkosten

1. Unzureichende Wärmedämmung

Viele Bestandsgebäude verlieren über Wände, Dach oder Kellerdecken unnötig viel Wärme. Fehlende oder veraltete Dämmung führt dazu, dass Heizenergie ungenutzt entweicht und die Heizkosten steigen.

2. Veraltete Heiztechnik

Alte Heizkessel oder ungeregelte Pumpen arbeiten ineffizient. Sie verbrauchen mehr Energie, als nötig wäre, um die Räume zu beheizen. Moderne Systeme können hier deutliche Einsparungen bringen.

3. Undichte Fenster und Türen

Zugluft und Wärmeverluste durch alte Fensterrahmen oder undichte Dichtungen sind häufige Ursachen für hohen Energieverbrauch. Schon kleine Undichtigkeiten summieren sich über die Heizperiode zu erheblichen Verlusten.

4. Ungünstiges Heiz- und Lüftungsverhalten

Dauerhaft gekippte Fenster, zu hohe Raumtemperaturen oder unregelmäßiges Heizen treiben den Energieverbrauch zusätzlich in die Höhe.

Maßnahmen zur Senkung der Heizkosten

1. Gebäudehülle verbessern

Eine nachträgliche Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke reduziert Wärmeverluste deutlich. Auch der Austausch alter Fenster gegen moderne, energieeffiziente Modelle lohnt sich langfristig.

2. Heizungsanlage modernisieren

Der Umstieg auf eine moderne Brennwertheizung, Wärmepumpe oder Hybridlösung spart Energie und senkt die laufenden Kosten. Ein hydraulischer Abgleich sorgt zusätzlich für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.

3. Heizverhalten anpassen

Richtiges Lüften, angepasste Raumtemperaturen und programmierbare Thermostate helfen, Energie effizient zu nutzen, ohne auf Komfort zu verzichten.

4. Fördermittel nutzen

Viele energetische Sanierungsmaßnahmen werden staatlich gefördert. Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite können die Investitionskosten deutlich reduzieren.

Warum eine Energieberatung sinnvoll ist

Um einen genauen Überblick über den Zustand eines Gebäudes, den aktuellen

Lupe

Energieverbrauch und die möglichen Sanierungsmaßnahmen zu erhalten, ist eine Energieberatung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) besonders empfehlenswert. Dabei wird das gesamte Gebäude analysiert – von der Gebäudehülle über die Heiztechnik bis hin zum Nutzerverhalten. Das Ergebnis ist ein klar strukturierter Plan, der zeigt, welche Maßnahmen sinnvoll sind, in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden sollten und welche Förderungen genutzt werden können.

Aktuell wird die Energieberatung mit Sanierungsfahrplan bis zu 50 % vom Staat gefördert. Das bedeutet: Die Hälfte der Beratungskosten übernimmt der Bund, wodurch der Einstieg in die energetische Sanierung besonders attraktiv wird.

Eine Energieberatung mit Sanierungsfahrplan macht deshalb so viel Sinn, weil sie:

  • den tatsächlichen energetischen Zustand des Gebäudes aufzeigt,

  • individuelle und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen empfiehlt,

  • eine langfristige Sanierungsstrategie bietet,

  • und hilft, Fördermittel optimal auszuschöpfen.

So entsteht ein klarer Fahrplan, um Heizkosten dauerhaft zu senken, den Wohnkomfort zu steigern und gleichzeitig den Wert der Immobilie zu erhöhen.


 
 
 

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