Der Wärmeschutznachweis
Der Wärmeschutznachweis ist ein technisches Pflichtdokument, das nachweist, dass ein Gebäude die gesetzlichen Anforderungen an den Wärmeschutz und/oder den sommerlichen Wärmeschutz erfüllt. Er stellt sicher, dass Ihr Neubau oder Ihre Sanierung energieeffizient geplant und ausgeführt wird, um Heizkosten zu senken, den Wohnkomfort zu erhöhen und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren.
Meist ein fester Bestandteil von vielen unserer Angebote wie iSFP oder Fachplanung aber auch einzeln sinnvoll für bestimmte Sanierung oder Neubauten.
Was geprüft wird:
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Dämmung der Gebäudehülle (Dach, Wände, Fenster, Bodenplatte)
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Transmissionswärmeverlust – wie viel Wärme geht über die Hülle verloren?
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Primärenergiebedarf – wie effizient ist die gesamte Gebäudeenergieversorgung?
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Luftdichtheit & Wärmebrücken – werden unnötige Wärmeverluste vermieden?
Warum das wichtig ist
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Baurechtliche Pflicht: Ohne Wärmeschutznachweis keine Baugenehmigung (GEG §§ 8–10).
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Energieeinsparung: Ein gut geplanter Wärmeschutz senkt dauerhaft Heiz- und Energiekosten.
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Klimaschutz: Weniger CO₂-Ausstoß durch effiziente Gebäude.
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Grundlage für Förderung: Auch wenn der Nachweis selbst nicht gefördert wird, ist er oft Voraussetzung für staatliche Fördermittel.
Der sommerliche Wärmeschutznachweis
Der sommerliche Wärmeschutznachweis stellt sicher, dass Gebäude auch in den heißen Sommermonaten nicht übermäßig überhitzen. Dabei wird rechnerisch geprüft, ob die Räume ausreichend vor Sonneneinstrahlung geschützt sind – ganz ohne Klimaanlage. Der Nachweis ist Bestandteil der bauaufsichtlichen Anforderungen und wird im Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgeschrieben.
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Wann erforderlich?
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Bei Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden.
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Bei größeren Sanierungen, insbesondere wenn große Fensterflächen, Dachflächenfenster oder Glasfassaden geplant sind.
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Grundlage ist § 13 GEG i. V. m. DIN 4108-2 „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden“.
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Was wird geprüft?
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Fensterflächen (Ausrichtung, Größe, Sonnenschutz).
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Speichermasse der Bauteile.
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Lüftungsmöglichkeiten.
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Verschattung durch bauliche Maßnahmen (z. B. Dachüberstände, Rollläden).
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Ablauf

Bestandsaufnahme
Anhand Baupläne Baubeschreibung Und Angaben zur Haustechnik erfassen wir ihr Gebäude und alle Gebäudedaten.

Berechnung
Anhand der erfassten Daten berechnen wir den Transmissionswärmeverlust und
den Jahres-Primärenergiebedarf,
vergleichen diese mit den Grenzwerten aus dem GEG.

Nachweis
Werden alle Grenzwerte eingehalten, stellen wir ihnen den Nachweis aus und lassen diesen ihnen zukommen.
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